Die Partner im Projekt „JüLiG“

Im Projekt „JüLiG“ haben sich 4 Projektpartner und 37 weitere Partner zusammengeschlossen:

Die 4 Projektpartner

Seit über 30 Jahren ist die EUROKEY Software GmbH in der Entwicklung von eLearning-Materialien und Plattformen zur Kommunikation und zum digitalen Lernen aktiv und hat in der Zeit viele interaktive Lernprogramme und -plattformen erfolgreich auf den Markt gebracht. Mit den „Entdeckerwelten“ hat EUROKEY zudem eine Produkt-Suite entwickelt, mit der Interessierte interaktive Touren und Karten erstellen können. Damit schließt EUROKEY die Lücke zwischen schulischen und außerschulischen Lernorten, zwischen eLearning-Inhalten und dem Erleben vor Ort.

EUROKEY übernimmt die Federführung des Projektes und wird dieses als Technologie-Partner begleiten und die benötigten Werkzeuge und Erfahrungen in das Projekt mit einbringen.

Zudem stellt EUROKEY die eLearning Plattform mit allen benötigten Werkzeugen zur Verfügung, die von den Partnern aber auch von interessierten Schülern, Studierenden und Organisationen genutzt werden können. Ergänzend dazu wird EUROKEY die JüLiG-App entwickeln und sowohl bei der Konzeption als auch beim Aufbau von interaktiven Touren behilflich sein.

EUROKEY unterstützt die wissenschaftlichen Projektpartner auch in ihrer Arbeit, z. B. durch das Einstellen der erarbeiteten Inhalte in die Plattform. Schulungsmaterialien zum Aufbau von Touren und touristischen Angeboten werden erarbeitet und interessierte Institutionen, Schulen und Seminare aktiv geschult.

EUROKEY Software GmbH
Fischbachstraße 86 A
66125 Saarbrücken

Der Service national de la jeunesse (SNJ) ist eine öffentliche Einrichtung in Luxemburg, die im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend tätig ist. Seine Aufgabe besteht darin, junge Menschen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung zu begleiten, ihre Autonomie zu fördern und ihr Engagement in der Gesellschaft zu stärken. Der SNJ entwickelt, koordiniert und unterstützt Programme und Initiativen im Bereich der non-formalen Bildung und arbeitet eng mit Akteur:innen aus dem Jugend-, Bildungs- und Sozialbereich zusammen.

Der SNJ wird bei der inhaltlichen Ausarbeitung der fünf Themenschwerpunkte seine umfassende Expertise in der non-formalen Bildungsarbeit einbringen und sich auf den Bereich des heutigen jüdischen Lebens in Luxemburg konzentrieren. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf zeitgenössischen Perspektiven, aktuellen Fragestellungen und der pädagogischen Vermittlung in einem lebensweltbezogenen Kontext.

In seiner Rolle als vermittelnde Schnittstelle wird der SNJ den Austausch zwischen verschiedenen Akteur:innen fördern, insbesondere zwischen Partnern wie lokalen Synagogen (z. B. Al Synagog Ettelbruck), Vertreter:innen der zweiten Generation (z. B. Témoins de la 2e Génération), Lehrkräften sowie weiteren Multiplikator:innen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und für Bildungsprozesse zugänglich zu machen.

Der SNJ wird im Rahmen des Projekts vielfältig gestaltete Workshops konzipieren, organisieren und moderieren sowie seine langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Bildungsprojekten einbringen. Darüber hinaus wird er Schulklassen und Jugendgruppen für die Teilnahme gewinnen und Kinder und Jugendliche dazu anregen, sich auf unterschiedliche Weise mit den Themen auseinanderzusetzen. Weiterhin wird der SNJ sie bei der Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Inhalten begleiten und für weiterführende Fragen zur Verfügung stehen.

In Abstimmung mit dem Zentrum für politische Bildung (ZpB) sowie den weiteren Projektpartnern wird der SNJ an der Entwicklung von Modulen, didaktischen Materialien und Handreichungen für Lehrkräfte mitwirken. Wie alle Projektpartner wird er seine bestehenden Netzwerke nutzen, um zur Sichtbarkeit der Plattform und ihrer Inhalte beizutragen.

Centre Cinqfontaines
2, Klousterstrooss
L-9902 Cinqfontaines

LabSET-ULiège ist ein Forschungszentrum, das auf Hochschulpädagogik spezialisiert ist. Es arbeitet mit Hochschulen und Zentren für Erwachsenenbildung zusammen. Es unterstützt diese Einrichtungen dabei, ihre Bildungsprogramme zu entwerfen, umzugestalten, anzupassen, in die Praxis umzusetzen oder zu evaluieren. 

Von 2000 bis 2015 waren wir für die Einrichtung des virtuellen Campus der Universität Lüttich verantwortlich und unterstützten die Lehrkräfte der Universität dabei, ihre Kurse online zu stellen.

In den letzten 10 Jahren haben wir uns auf die Gestaltung von Lehrplänen oder auf Reformen auf der Grundlage der Kompetenzentwicklung konzentriert, sowohl in Belgien als auch im Ausland.

Wir unterrichten auch in drei Universitätsprogrammen:

  • Dem Master in Erziehungswissenschaften der ULiège.
  • Das Zertifikat „CerTICa“ der ULiège für die Gestaltung von technologiegestützten Bildungsangeboten für Erwachsene mit geringer Schulbildung.
  • Den Masterstudiengang für Ausbilder im Bereich öffentliche Gesundheit in Frankreich (Sorbonne Paris Nord).

Unsere pädagogische Expertise umfasst 

  • Die Erstellung oder Umwandlung von Lehrplänen in Richtung eines kompetenzbasierten Ansatzes (KBA), d. h. arbeitsmarktnahe und in Bezug auf die pädagogische Kohärenz anspruchsvolle Lehrpläne. Ihre starke innere Kohärenz und ihre Verankerung in authentischen Aktivitäten sorgen dafür, dass zukünftige Studierende das Programm klar verstehen und erleichtern Partnerschaften mit Praktika und Arbeitgebern. Die Studierenden werden eng betreut, damit sie die Komplexität, die sie in ihrem künftigen Beruf erwartet, bewältigen können. 
  • Individuelle, kollektive und institutionelle pädagogische Begleitung bei der Einführung von Innovationen und Reformen.
  • Nutzung digitaler Technologien für das Lernen. 
  • CPA-Schulungen für Programmmanager, Lehrkräfte und Bildungsberater. 
  • Koordination von Ausbildungsprogrammen, von der inhaltlichen Gestaltung für die Begünstigten über die Auswahl, Begleitung und Ausbildung der Ausbilder bis hin zur Bewertung der Auswirkungen der Ausbildung.

LabSET
Villa Gathy, bâtiment B51
Campus du Sart Tilman
Quartier AGORA
Boulevard du Rectorat 19
4000 Liège

Die htw saar ist eine forschungsstarke, anwendungsorientierte Hochschule mit einem starken regionalen Bezug. Lehre und Forschung sind in den Fakultäten Architektur- und Bauingenieurwesen, Ingenieur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften organisiert. Fächerübergreifende Zusammenarbeit und ein hohes Engagement zeichnen die Hochschule aus. Einzigartig ist das Deutsch-Französische Hochschulinstitut für Technik und Wirtschaft (DFHI) der htw saar mit seinem grenzüberschreitenden vollintegrierten und breit gefächerten Studienangebot. Ebenfalls ist sie seit 2020 assoziierter Partner der Universität der Großregion und hat in der Vergangenheit bereits an zahlreichen Projekten im Programm Großregion teilgenommen. 

Im Fachbereich Kulturmanagement verfügt die htw saar über methodische Kompetenzen in der Aufarbeitung und Vermittlung kultureller Inhalte. Besonders hervorzuheben sind die interdisziplinäre Ausrichtung, die kulturwissenschaftliche Expertise sowie die Erfahrung im interkulturellen Arbeiten mit verschiedenen Partnern. Diese Kompetenzen ermöglichen eine zielgerichtete Umsetzung des Projekts unter Einbindung unterschiedlicher kultureller Perspektiven und Bildungsstrukturen. Die Hochschule bringt darüber hinaus Erfahrung in der Konzeption von praxisnahen Formaten, wie Workshops und Schulungen, ein und kann durch ihr Netzwerk in der Großregion einen Beitrag zur länderübergreifenden Zusammenarbeit leisten. 

Die htw saar übernimmt im Rahmen des Projekts „Jüdisches Leben in der Großregion“ zentrale Aufgaben im Bereich Evaluation und Erfolgskontrolle. Der Fachbereich Kulturmanagement ist für die wissenschaftliche Begleitung, methodische Validierung sowie die Koordination von Schulungs- und Austauschformaten zuständig. 

1. Wissenschaftliche Begleitung und Validierung 
Die htw saar begleitet das Projekt in allen Phasen wissenschaftlich und unterstützt die fachliche Validierung der Inhalte. Dies umfasst die methodische Aufbereitung sowie die historische Kontextualisierung der dargestellten Lebensumstände jüdischer Gemeinschaften in der Großregion. 

2. Schulungen und Workshops
Ein Schwerpunkt liegt auf der Organisation und Durchführung von Schulungen und Workshops. Lehrkräfte und Schüler werden bei der Anwendung der methodischen Ansätze unterstützt, um eigene Inhalte für die geplante App zu erstellen. Die htw saar entwickelt dafür Lehrmaterialien und bietet praxisorientierte Unterstützung, beispielsweise durch Workshops zur Erstellung interaktiver Touren. 

3. Länderübergreifende Zusammenarbeit
Die htw saar fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Projektbeteiligten aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien. Hierzu gehören die Planung und Durchführung von Projekttreffen und Austauschformaten, die den Dialog und die Integration verschiedener Perspektiven ermöglichen. 

4. Evaluation und Erfolgsmessung 
Ein weiterer Beitrag der htw saar besteht in der Durchführung von Selbst- und Fremdevaluationen zur Überprüfung der Projektergebnisse. Hierzu wird Feedback von Lehrenden, Schülern und weiteren Beteiligten eingeholt, ausgewertet und zur Verbesserung der Materialien und der App herangezogen. Die Ergebnisse fließen in die Planung von Updates und Erweiterungen ein, um die Inhalte kontinuierlich anzupassen.  Mit diesen Aktivitäten trägt die htw saar zur methodischen Qualitätssicherung, zur Unterstützung der Projektteilnehmer und zur Evaluation der Ergebnisse im Projekt „Jüdisches Leben in der Großregion“ bei.

Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken

Die weiteren Partner